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HOCHTEMPERATUR-GASFACKELN FÜR KLÄR-/BIOGAS
Hochtemperaturfackeln sollen das Klärgas bei einer definierten hohen
Temperatur vollständig verbrennen, um Schadstoffe, die in geringer
Konzentration vorhanden sein können, zu beseitigen. Diese Fackeln sind
deshalb mit einem Brenner ausgestattet, der eine vorgegebene
Flammentemperatur und eine definierte Verweilzeit der Verbrennungsgase
sicherstellen kann, so dass eine vollständige Verbrennung erreicht wird.
Die Fackel kann, wie unsere „normalen“ Fackeln, nach dem Prinzip des
Injektorbrenners ausgeführt werden oder als vorgemischter Brenner mit
Verbrennungsluftgebläse. Bei diesen Brennern werden das Klärgas und eine
angepasste Menge Verbrennungsluft in einer Mischkammer vereint, so dass
eine sehr gute Verbrennungsqualität bei konstanter
Verbrennungstemperatur erzielt wird.
Das Flammenschutzrohr der Fackel ist mit einer hochtemperaturbeständigen
keramischen Fasermatte gedämmt, so dass die verdeckte Flamme bei
Temperaturen zwischen 1.000 und 1.200 °C brennt. Nach außen sind diese
Fasermatten mit einer Blechummantelung gegenüber der Witterung
geschützt.
Der restliche konstruktive und funktionelle Aufbau unterscheidet sich
nicht von dem unserer bewährten Gasfackeln.
Hochtemperatur-Fackeln erfüllen die Forderungen der TA-Luft (Stand Juli
2002).
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